Key Concepts:
- Gezielte Tötung von Journalisten (Targeted killing of journalists)
- Gazastreifen (Gaza Strip)
- Israelische Armee (Israeli Army)
- Israelische Regierung (Israeli Government)
- Waffenlieferungen (Weapon Deliveries)
- Hamas
- Berechtigte Vorgehensweise (Justified Action)
Anfrage und Antwort des Bundeskanzlers
Die Frage, die an den Bundeskanzler gerichtet wurde, betraf die Vorwürfe von Journalistenorganisationen, dass Israel Journalisten im Gazastreifen gezielt tötet, und ob der Kanzler darin eine Systematik erkennen könne.
Antwort des Bundeskanzlers
Der Bundeskanzler antwortete, dass er im Augenblick nicht glaube, dass es sich um einen gezielten Angriff gegen Journalisten handele. Er betonte jedoch, dass die Ereignisse Folgen dessen seien, was die israelische Armee vor wenigen Tagen begonnen habe und die israelische Regierung vor knapp zwei Wochen beschlossen habe.
Waffenlieferungen und Einschätzung des Kanzlers
Der Kanzler fügte hinzu, dass er sich in seiner Einschätzung und Entscheidung, dass Israel aus Deutschland keine Waffen bekommt, die im Gazastreifen unter diesen Bedingungen eingesetzt werden können, mehr als nur bestätigt fühle.
Kritik an Israels Vorgehen
Der Bundeskanzler äußerte deutliche Kritik an dem Vorgehen der israelischen Regierung und der israelischen Armee. Er erklärte, dass das, was die israelische Regierung dort tue und was die israelische Armee in der Ausführung dessen, was die israelische Regierung wolle, tue, nicht akzeptabel sei.
Ereignis und Schatten auf Vorgehensweise gegen Hamas
Der Kanzler betonte, dass das Ereignis von gestern einen schweren Schatten auf die ansonsten in jeder Hinsicht berechtigte Vorgehensweise gegen die Hamas werfe.
Schlussfolgerung
Der Bundeskanzler verneint zwar eine gezielte Tötung von Journalisten, kritisiert aber das Vorgehen Israels im Gazastreifen scharf und bekräftigt seine Entscheidung, keine Waffen zu liefern, die dort eingesetzt werden könnten. Er sieht das Vorgehen der israelischen Armee und Regierung als nicht akzeptabel an und betont, dass die Ereignisse einen Schatten auf die berechtigte Vorgehensweise gegen die Hamas werfen.
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